Ardmore

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<seo metakeywords="whisky-guide,guide to whisky,whisky,whiskey,whisky-fuehrer,whisky-führer,schottland,single,malt,scotch,speyside" metadescription="Alles über die Ardmore-Destillerie in der Speyside: Ihre Whiskys, die Geschichte der Destillerie und Verkostungsnotizen." />

Ardmore
Region: Speyside
Ardmore Distillery

Kennethmont
Huntly
Aberdeenshire
AB54 4NH
Schottland
Tel +44 (0) 1464 / 831213

Website: Ardmore
Keine Besucher
Die Ardmore-Destillerie.

Allgemeine Informationen

Die Ardmore-Destillerie dürfte geschmacklich den Kennern von Teacher's Blended Whisky bekannt vorkommen. Zumindest die Malzigkeit der Teacher's dürfte ihren Ursprung bei Ardmore haben.

Die Brennerei wurde von Teachers im Jahr 1898 erbaut. Seit 2005 gehört Ardmore zu Fortune Brands Inc. beziehungsweise Beam Global.

Geschichte

Die Ardmore-Destillerie wurde im Jahre 1898 von William Teacher & Son gebaut, um dort Whisky für den Teacher's-Blend zu produzieren. Bis heute gibt es nur eine einzige offizielle Single Malt Abfüllung aus der Brennerei: Traditional Cask (ohne Altersangabe).

Die Destillerie wurde mehrfach erweitert. So wurde bereits 1958 ein weiteres Paar Pot Stills installiert, 1975 wurden nochmals vier Stills dazu gestellt. Ein Jahr später, also 1976, wurde Teacher's und damit auch die Ardmore-Destillerie von Allied Brewers übernommen, die zwischendurch Allied Distillers hießen. 2005 kam Ardmore zu Fortune Brands Inc.

Bei den Erweiterungen behielt die Brennerei ihre Alte Dampfmaschine und ihre Brennblasen, die bis 2002 mit Kohle befeuert wurden. Keine andere Destillerie hat so spät die direkte Beheizung der Brennblasen eingestellt. Die Brennerei hat eine eigene Fasswerkstatt.

Tasting Notes

Allgemeine Geschmacksinformationen

Die Ardmore-Whiskys sind prägende Bestandteile der Blends von Teacher's (Teacher's Highland Cream). Zumindest die Malzigkeit der Teacher's-Blends dürfte auf die Einflüsse des Ardmore-Whiskys in den Blends zurückzuführen sein. Vor allem unabhängige Abfüller haben Ardmore bisher als Single Malt auf den Markt gebracht. Gordon & MacPhail wurde von der Destillerie autorisiert, die Ardmore-Whiskys abzufüllen. Aber auch von Signatory gibt es einige Versionen dieses Single Malt.

Als besonders gelungen kann sicher die Version des Ardmore in der Un-Chillfiltered-Serie von Signatory genannt werden. Allerdings gibt es auch hier nicht zu vernachlässigende Unterschiede von Fass zu Fass. Im Zweifelsfall hilft nur eine Whiskyprobe weiter, um den besten Ardmore aus den unabhängigen Abfüllungen herauszufinden.

Abfüllungen

Traditional Cask, ohne Altersangabe, 46% vol. Alk.
Farbe Gold.
Geruch Die beiden verwendeten Fasstypen (Sherrybutt und Barrel) ergänzen sich hervorragend. Leicht würzig und cremig, etwas Wasser lässt den Torfgeruch aufsteigen. Insgesamt trocken udn torfig, erdig.
Geschmack Die cremige Fülle mit Torfaromen bestimmt den Geschmack, bevor sanftere Vanillearomen hervortreten. Mit etwas Wasser deutlich fruchtigere Aromen.
Abgang Fleischig, einnehmend und lang.



1990 , Signatory un-chillfiltered, 46% vol. Alk., Bourbon Cask 6368
Farbe Recht hell, sehr blasses Gold.
Geruch Sehr deutliche Anklänge an das Boubon-Fass. Holzkohle verbindet sich mit den typischen Vanille-Aromen.
Geschmack Sehr sherrytönig und süßlich. Hinzu kommt etwas später noch ein deutlicher Rauchton (Holzkohle) und deutliche Anklänge an Eiche.
Abgang Der Alkohol ist im Abgang ganz gut versteckt.



12 Jahre alt, James MacArthur, 56,2% vol. Alk.
Farbe Tiefes, kräftiges Gold.
Geruch Malzig aber auch fruchtig-süß. Ein wenig spritzig.
Geschmack Sehr süß und malzig. Deutlich nach Zedernholz, dazu einige Anklänge an Johannisbeere.
Abgang Weicher werdend, trocken, wärmer werdend.



1985 Gordon & MacPhail, 46% vol. Alk.
Farbe Gold.
Geruch Ein wenig nach Wachs, etwas medizinisch. Dennoch mit fruchtigen und leichten rauchigen Anklängen.
Geschmack Stark nach Sherry, süßlich zu Beginn. Rauch tritt plötzlich in den Vordergrund.
Abgang Rauchig, gewürztönig, sehr trocken.



25 Jahre alt
Farbe Helles Gold.
Geruch Zunächst steigt Marzipan mit einer schwachen Spur Torfrauch in die Nase. Dazu kommen Kirschen und schwarze Beeren. Mit etwas Wasser kommt ein ledriger Geruch zum Torf, der schnell verschwindet und cremigen Fruchtaromen und Eichennoten den Vortritt lässt.
Geschmack Unverdünnt ein einnehmender Geschmack, der keinen Platz für Nuancen lässt. Mit etwas Wasser kommen Vanillearomen zum Eichenholz, der Whisky wird dann weicher.
Abgang Lang und frisch.