Glengoyne

Aus Whisky-Guide.
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Glengoyne
Region: Highlands
Glengoyne Distillery

Dumgoyne
by Killearn
Glasgow
G63 9LB
Schottland
Tel +44 (0)1360 / 550254
Fax +44 (0)1360 / 550094

Website: Glengoyne
Besucherzentrum

Jeden Tag geöffnet. Mehr Informationen auf dieser Website und Tel +44 (0)1360 / 550 254.

Die Glengoyne-Destillerie.

Allgemeine Informationen

Die Glengoyne-Destillerie liegt ganz im Süden der schottischen Highlands, unweit von Loch Lomond und den Lowland-Destillerien Inverleven und Littlemill. Auch die Lowland-Hauptstadt Glasgow ist nur 20 Kilometer von der Highland-Destillerie Glengoyne entfernt.

Die Brennerei hieß früher Burn Foot oder Glen Guin und soll schon um das Jahr 1833 gegründet worden sein. Die Glengoyne-Brennerei gehört zu den Ian MacLeod Distillers.

Geschichte

Die Glengoyne-Destillerie wurde wohl schon um das Jahr 1833 gegründet. Die Brennerei liegt in einem kleinen Flusstal unweit des Loch Lomond, in den auch der Fluss mündet. In frühen Jahren trug die Destillerie unterschiedliche Namen: Glen Guin und Burn Foot.

Nur etwa 20 Kilometer nördlich von Glasgow gelegen, gehört Glengoyne nur noch knapp zu den Highlands. Die nächstgelegenen Brennereien Inverleven und Littlemill gehören bereits zu den Lowlands - sind allerdings auch beide bereits geschlossen und abgerissen.

Im Jahr 1876 übernahmen Lang Brothers die Glengoyne Destillerie. Bis 2003 gehörte die Brennerei zu den Lang Brothers. Allerdings wurde das Unternehmen Lang im Jahr 1965 selbst ein Teil von Robertson & Baxter. Inzwischen haben Ian MacLeod die Destillerie gekauft.

Bei der Übernahme durch die Lang Brothers trug die Destillerie noch den Namen Glen Guim. Erst 1905 wechselten die Besitzer den Namen der Brennerei in Glengoyne. In den Jahren 1966/67 wurde die Brennerei weitgehend modernisiert und erhielt eine zusätzlichr Brennblase. Seitdem sind drei Stills bei Glengoyne in Betrieb. 2011 nahm die Destillerie im Zuge allgemeiner Kapazitätsvergrößerungen in schottischen Whisky-Destillerien neue Lagerhäuser in Betrieb. Damit können nun auf dem Gelände von Glengoyne rund 50.000 Whiskyfässer gelagert werden. Zuvor hatte die Brennerei einen Teil ihrer Produkte in angemieteten fremden Lagerhäusern reifen lassen.

Tasting Notes

Allgemeine Geschmacksinformationen

Die Glengoyne-Whiskys sind Bestandteile verschiedener scottischer Blends. Sie finden sich unter anderem in The Famous Grouse, in Cutty Sark und in den Blends von Lang.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der offiziell abgefüllten Versionen von Glengoyne stark zugenommen. Im Handel finden sich derzeit bis zu sechs Abfüllungen, dazu noch einige besondere ältere Jahrgangsmalts und unabhängige Abfüllungen.

Glengoyne ist die einzige schottische Destillerie, die nach eigenen Angaben nur ungetorftes Malz verwendet. Ihre Whiskys sind leicht und besitzen dennoch großartige Aromen. Eine Kombination, die sicher auch aus der unmittelbaren Nähe zu den Lowlands resultiert. Glengoyne ist eine der südlichsten Highland-Destillerien.

Abfüllungen

Zehn Jahre alt, 40% vol. Alk.
Farbe Goldfarben.
Geruch Warm und frisch nach Früchten. Dazu ein trockenes und malziges Sherryaroma.
Geschmack Süßlich und geschmacksvoll. Angenehm.
Abgang Süß, trockener werdend.



17 Jahre alt, 43% vol. Alk.
Farbe Bernsteinfarben.
Geruch Warm und trocken. Mazig und dennoch fruchtig. einige Eichenholznoten.
Geschmack Malz und Frucht. Dazu Nussaromen und Zeder.
Abgang Lang mit Sherry.



21 Jahre alt, 43% vol. Alk.
Farbe Gold mit ein wenig Orange (mit Farbstoff E 150 gefärbt).
Geruch Riecht rund und abgeschlossen. Die lange Lagerzeit macht sich wohltuend bemerkbar. Anklänge an etwas Obst, Äpfel und Orangen.
Geschmack Trocken und malzig, dazu ein Geschmack, der an einen Obstbrand mit Orange erinnert. Vanillenoten lassen auf Bourbon-Fässer schließen, ein wenig tritt Eiche hervor.
Abgang Recht kurz und süß mit etwas Rauch, der wohl vom Fass stammen muss, wenn Glengoyne tatsächlich nur ungetrorftes Malz nutzt.



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