Inchgower

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Inchgower
Region: Speyside
Inchgower Distillery

Buckie
Banffshire
AB56 2AB
Schottland
Tel +44 (0)1542 / 831161
Fax +44 (0)1542 / 834531

Keine Website
Keine Besucher
Blick auf Inchgower.

Allgemeine Informationen

Die Inchgower-Destillerie ist ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Dabei stellt die Brennerei, an der Nordseeküste der Speyside gelegen, einen recht interessanten Whisky her - vom Charakter mehr einer Insel als der Speyside entsprechend.

Geschichte

Inchgower hat keinen großen oder bekannten Namen. Das Unternehmen, das zu United Distillers and Vinters (UDV), also Diageo gehört, liefert seine Produktion zu den Blends von Bell's zu. Viele Jahre lag die im Jahr 1871 errichtete Brennerei brach. 1903 wurden Destillerie und zugehörige Firma liquidiert, bis 1936 passierte bei Inchgower nichts mehr. Erst als das Buckie Council die Brennerei kaufte, wurde wieder Inchgower-Whisky hergestellt.

Arthur Bell & Sons Ltd. kauften dann wiederum zwei Jahre später die Inchgower-Destillerie. Im Jahr 1966 wurde die Zahl der Brennblasen von zwei auf vier verdoppelt

Tasting Notes

Allgemeine Geschmacksinformationen

Die Inchgower-Whiskys sind weitgehend unbekannt. Als Single Malt wird Inchgower bisher nur in einer Version offiziell abgefüllt: In der Flora & Fauna-Serie von Diageo. Ein 1974-er in der Rare Malts-Serie kam in kleiner Menge auf den Markt, daneben gibt es einige unabhängige Abfüllungen. Inchgower Whisky findet sich hauptsächlich in den Blends von Bell's.

Die Malts von Inchgower entsprechen überhaupt nicht den typischen Speyside-Whiskys. Sie sind vielmehr salzig, mit See-Anklängen und besitzen einen Inselcharakter. Inchgower Malts sind vordergründiger als andere Speyside-Produkte.

Abfüllungen

14 Jahre alt, Flora & Fauna, 43% vol. Alk.
Farbe Blass Golfarben.
Geruch Würzig nach dunkler Schokolade. Süßer werdend, nach Seetang. Meer-Aromen, Trocken.
Geschmack Süß und malzig, erst später etwas trocken. Salzig werdend.
Abgang Salzig und lang.